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Karneval: Alkohol – ein Thema für den Unterricht
Suchthilfe Aachen unterstützt Schulen bei der Vorbereitung auf die närrischen Tage.
Das Thema „Alkohol“ wird im Rahmen der bevorstehenden Karnevalstage in vielen Schulen bearbeitet. Zur Unterstützung der Lehrer hält die Fachstelle für Suchtprävention der Suchthilfe Aachen auch in diesem Jahr ein aktualisiertes Info-Paket für alle weiterführenden Schulen aus der Stadt Aachen bereit. Es enthält Broschüren für die Schüler sowie eine CD-Rom mit Methodenvorschlägen zur Gestaltung des Unterrichtes. Das Infopaket kann ab dem 10. Februar kostenlos von montags bis donnerstags, jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr in der Suchthilfe Aachen, Hermannstr. 14, 52062 Aachen abgeholt werden.
Gudrun Jelich, Geschäftsführerin der Suchthilfe dazu: „Wir möchten den Lehrern die Möglichkeit geben, ihren Schülern wichtige und interessante Informationen zu Alkohol und Rauschtrinken vor und nach den närrischen Tagen zu geben.“ Schließlich sei es ein großes Anliegen vieler Multiplikatoren und Eltern, den exzessiven Alkoholkonsum an den Karnevalstagen zu verhindern.
Für viele Jugendliche gehört Alkohol zum Feiern dazu. Klar, man wird ja auch lockerer und enthemmter, hat Spaß… – zumindest bis zu einem bestimmten Punkt. Aktuelle Studien der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zeigen, dass zwar weniger Jugendliche regelmäßig Alkohol konsumieren, aber die, die trinken, dafür umso mehr. Gerade für diese Zielgruppe besteht das Risiko, früh abhängig zu werden. Die Hauptgefahr liegt aber eher darin, dass Jugendliche bei Alkoholexzessen Schäden, wie z.B. Alkoholvergiftungen, Unfälle, aggressive Entgleisungen oder gesundheitliche Schäden erleiden. „Alkohol beeinträchtigt den Körper von Kindern und Jugendlichen sehr viel stärker als den von Erwachsenen. Das liegt daran, dass die Entwicklung der Organe noch nicht abgeschlossen ist und diese daher viel anfälliger für die im Alkohol enthaltenen Giftstoffe sind“, erklärt Yvonne Michel, Mitarbeiterin der Fachstelle. Besonders das Gehirn sei in der Wachstumsphase, die aber erst ca. um das 20. Lebensjahr abgeschlossen ist, eine problematische Zone. „Auch wenn gerade an den närrischen Tagen viele Jugendliche und Erwachsene das Jugendschutzgesetz nicht so eng nehmen, ist es also nicht grundlos, wenn der Staat die Abgabe alkoholischer Getränke (Bier, Wein) an Jugendliche unter 16 Jahren und die Abgabe von branntweinhaltigen Getränken (Schnaps, Alkopops etc.) an Jugendliche unter 18 Jahren verbietet.“
Kontakt:
Suchthilfe Aachen
Fachstelle für Suchtprävention
Hermannstr. 14
52062 Aachen
Tel. 0241 41356128
www.suchthilfe-aachen.de
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