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März/April 2011: „Zug der Erinnerung“ erneut an Haltestellen der Region

Der Zug der Erinnerung ist eine rollende Ausstellung, die an die mehreren hunderttausend Kinder erinnert, die im zweiten Weltkrieg in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert wurden.

Er besteht aus mehreren Waggons, in denen die Geschichte der europäischen Deportationen in beispielhaften Biografien nacherzählt wird. Ob aus Skandinavien oder aus Südgriechenland: Über Tausende Kilometer verschleppten die SS, das Reichsverkehrsministerium und die 'Deutsche Reichsbahn' über 1 Million Kinder und Jugendliche. Die Fotos der Opfer und ihre letzten Briefe, die sie aus den Reichsbahn-Waggons warfen, stehen für das Los der Millionen, die in den Konzentrations- und Vernichtungslagern ermordet wurden.

Statt entsetzlicher Bilder zeigt die Ausstellung Andenken, die aus dem Familienalben stammen könnten. Zu sehen ist das Lächeln der Kindheit und der Optimismus der Jugend. Um so entsetzlicher die Erkenntnis, dass die Vernichtungswut im Nationalsozialismus auch vor Kindern nicht Halt machte.

Der „Zug der Erinnerung“ hält bereits zum zweiten Mal in der Region. Vor ein paar Jahren war die Ausstellung so gut besucht, dass nicht alle Interessierten Einlass in die Wagons bekommen konnten.

Haltestellen in der Region:

Geilenkirchen: Freitag, 25. März bis Samstag, 26. März
Herzogenrath: Sonntag, 27. März bis Dienstag, 29. März
Stolberg: Mittwoch, 30. März bis Donnerstag, 31. März
Düren: Freitag, 01. April bis Samstag, 02. April
Aachen: Sonntag, 03. April bis Mittwoch, 06. April
Schleiden: Donnerstag, 07. April
Hellenthal: Freitag, 08. April

weitere Infos:

www.zug-der-erinnerung.de
http://zug-der-erinnerung-im-bistum-aachen.de


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Erscheinungstermin:
01.04.2012
Auflage:
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